Deutsch-Neuseeländische Wirtschaftsbeziehung
Die wirtschaftlichen Beziehungen sind problemlos. Bereits 1978 wurde
ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet.
Die neuseeländische Wirtschaft ist in Hamburg durch die staatliche
Organisation "New Zealand Trade and Enterprise" vertreten.
Die wichtigsten Ausfuhrgüter Neuseelands nach Deutschland sind Fleischprodukte (vor allem Schaf und Wild), Molkereiprodukte und Wolle. Aus Deutschland werden vor allem Fahrzeuge, Maschinen aller Art, medizinische und pharmazeutische Produkte sowie Fahrzeugersatzteile eingeführt. Deutschland steht unter den Liefer- und Abnehmerländern an 5. Stelle (an 1. Stelle unter den EU-Ländern). Mit 60.000 Besuchern jährlich stehen deutsche Touristen an 7. Stelle der neuseeländischen Statistik.
Deutschland gehört mit zu den wichtigsten Partnern Neuseelands in der
wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit.
Aktuelle Beispiele für die Forschungskooperation sind die
institutionelle Partnerschaft zwischen dem Geoforschungzentrum Potsdam
und dem „Institute of Geological and Nuclear Science“ (GNS); das mit 2,4
Mio. € von der DFG geförderte bilaterale Projekt der Universitäten
Bremen und Waikato 'INTERCOAST - Integrierte Küsten- und
Schelfmeerforschung', ein Ringlaserprojekt zwischen der TU München und
der University of Canterbury, Christchurch und viele andere mehr. Anfang
2008 wurde offiziell der Deutsch-Neuseeländische Wissenschaftskreis ins
Leben gerufen, eine Regierungsinitiative, die das gegenseitige
Verständnis für die Forschungslandschaft weiter fördern soll.
Quelle:
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Neuseeland.html



