Geschichte
Obwohl Neuseeland ein relativ junges Land ist, hat es eine reiche und faszinierende Geschichte, die sowohl das Maori als auch das europäische Erbe widerspiegelt. Erstaunliche historische Stätten der Maori und Taonga (Schätze), von denen einige fast tausend Jahre alt sind, stehen im Kontrast zu den vielen schönen Kolonialgebäuden. In jeder beliebigen Stadt in Neuseeland wird auf einem Spaziergang deutlich, welch ein kulturell vielseitiges und faszinierendes Land Neuseeland ist.
Vertrag von Waitangi
Ein Vertrag aus dem Jahre 1840 zwischen den Maori und der britischen Krone ist das Gründungsdokument Neuseelands. Heute hat der Vertrag von Waitangi einen wichtigen Einfluss auf das Leben aller Neuseeländer. Der Vertrag machte Neuseeland zu einer britischen Kolonie. Die Maori gaben alle Rechte auf Souveränität auf und bekamen dafür den Status britischer Bürger. Bis heute führt die Auslegung des Vertrages zu zahlreichen Diskussionen.
Einwanderung
Vor über tausend Jahren waren die Maori die ersten, die nach Neuseeland einwanderten. Ihnen folgte etwa 800 Jahre später eine Einwanderungswelle aus Europa. Seit dem 20. Jahrhundert strömen vor allem Einwanderer aus Asien und den pazifischen Inseln ins Land.
Frühe Besiedlung
Vor Hunderten von Jahren überquerten Maori
vom Heimatland ihrer Vorfahren aus den Pazifik. Neuseeland wurde zu
ihrer neuen Heimat und sie wurden die Tangata Whenua - die Bewohner
des Landes.
Seither nennen sie Neuseeland das „Land der langen weissen Wolke“.
Kolonialisierung
Nach dem niederländischen Seefahrer Abel Tasman wurde auch Kapitän James Cook 1769 mit der Suche nach dem grossen Südland beauftragt. Obwohl ein Holländer als erster Europäer das Land entdeckte, wurde Neuseeland später von den Briten besiedelt. Mit einer stetig wachsenden Anzahl britischer Migranten und einer schwindenden Maori-Population, die überwiegend ohne Grundbesitz war, wurde Neuseeland im 19. Jahrhundert sowie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von der britischen Kultur dominiert.
Quelle:
www.newzealand.com

